3 Tage Smoothie-Detox zuhause – wie ich’s fand

Ich trinke eigentlich sehr selten Smoothies. Ich bin eher so der Suppentyp. Aber letzten Sommer habe ich mir ein Smoothie Rezeptbuch gekauft. Und da waren auch Tagespläne für einen 3 Tage Smoothie-Detox drin. Und da „reines“ Fasten oder Saftfasten mir zu krass ist, hab ich einfach mal fasten mit Smoothies ausprobiert!

Am Ende erklär ich auch noch welches Buch ich genutzt habe, welche Rezepte für Smoothies ich getrunken habe und Du bekommst auch meinen Einkaufszettel für die drei Tage!

 

3 Tage Smoothie-Detox – mein Fazit

Zunächst hab ich mir drei Tage rausgesucht, an denen ich nicht so viele Termine hatte. Damit ich während des Smoothie-Detox nicht unnötig in Stress gerate. Ich hab das übrigens nicht zum abnehmen gemacht, sondern weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Und ich wollte meinen Körper eine große Vitaminkur geben!

Die Zutaten für den ersten Frühstückssmoothie hatte ich zuhause und am ersten Vormittag habe ich dann alle restlichen Zutaten gekauft. Schon irgendwie entspannend, genau zu wissen was man in den nächsten drei Tagen isst!

Ich muss echt zugeben, dass das sehr schön war, dass ich einen fertigen Plan hatte. Kein vor-dem-Kühlschrank-rumlungern und überlegen „was ess ich heute“. Ich glaube, ich sollte doch anfangen, mir einen wöchentlichen Essensplan zu machen!

Pro Tag gab es übrigens 4 verschiedene Smoothies, jeweils 2 große Gläser voll. Meistens war ich aber nach 1 Glas erstmal satt und habe das zweite dann etwas später getrunken.

Ich fand es toll, dass ich mich den ganzen Tag mit Gemüse und Obst vollpumpen konnte. Und dass die Ernährung in der Zeit sehr einfach ist. Denn einen einfachen Smoothie zu mixen geht natürlich schneller als sich 4x täglich eine Gemüsepfanne zu braten oder Obstsalat zu schnippeln.

Allerdings muss ich zugeben, dass die Menge zwar deutlich ausreichend war, aber ich hatte trotzdem oft leichten Hunger. Ich habe deshalb bei den gemüselastigen grünen Smoothies noch Olivenöl hinzugegeben. Und zwischendurch auch mal einen kleinen Löffel Mandelmus gegessen. 😉

Und wie gesagt – ich bin eher der Suppentyp. Zum Glück waren die Smoothies abends warm. Beim nächsten Mal könnte ich mir aber vorstellen, dass ich Mittags doch lieber Suppe esse.

Ansonsten hat mir aber nix gefehlt. Im Gegenteil, nach den drei Tagen hatte ich mich richtig dran gewöhnt, ich hätte direkt weitermachen können. Vielleicht ess ich echt Suppe zum Mittag und nehm die drei Smoothies einfach für einen zusätzlichen Tag!

Falls Du das auch mal ausprobieren möchtest, schau Dir doch mal das Buch „Detox Smoothies“ bei Amazon an! In dem Buch ist der drei-Tage-Plan enthalten. Ich habe ihn allerdings etwas abgewandelt, weil ich keine Trockenfrüchte verwenden wollte. Meine zuckerfreie Ernährung wollte ich natürlich auch während des Smoothie-Detox fortsetzen!

Hier nun die Liste der Smoothies, die ich in den drei Tagen getrunken habe (natürlich alle im Buch enthalten!). Es sind übrigens sehr einfache Smoothiesrezepte. Alles zusammen in den Mixer geben, auf höchster Stufe mixen, fertig!

Smoothies im 3-Tages-Detox-Plan

  • Süßkartoffel-Smoothie
  • Brokkoli-Smoothie (der klingt fies, ist aber erstaunlich lecker!)
  • Spinat-Orangen-Smoothie (eigentlich mit Grapefruit, aber die mag ich nicht – mit Orange schmeckt es besser)
  • Indian-Spice-Smoothie (ohne getrocknete Aprikosen)
  • Kamille-Mango-Smoothie
  • Kokos-Bananen-Smoothie
  • Apfel-Heidelbeer-Smoothie
  • Hot-Liquid-Salad
  • Heidelbeer-Spinat-Smoothie
  • Gurken-Sellerie-Smoothie (eigentlich mit Petersilie, aber ich hab stattdessen Selleriestangen genommen)
  • Erdbeer-Avocado-Smoothie
  • Hot-Liquid-Salad (eigentlich ist hier der Hot-Cinnamon-Smoothie vorgesehen, aber der ist mit Datteln, deshalb gab’s nochmal den leckeren Hot-Liquid-Salad)

In dem Rezeptbuch ist leider für die 3 Tage keine Einkaufsliste enthalten. Aber da ich eh meine kleinen Anpassungen geamcht habe, habe ich einfach meine eigene Einkaufsliste erstellt:

 

Einkaufsliste

Gemüse

  • 1 Süßkartoffel (ca. 250g)
  • 100g Brokkoliröschen
  • 3 Handvoll Blattspinat (ich hab Tiefkühlspinat genommen)
  • 300g Salatgurke
  • 300g Möhren
  • 300g Kirschtomaten
  • 2 rote Paprika
  • 100g Rote Beete (ich hab die vorgegarte genommen)
  • 4 Stangen Staudensellerie

Obst

  • 2 Banane
  • 5 Apfel
  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • 100g Ananas (oder eine weitere Orange)
  • 1 Mango
  • 250g Heidelbeeren (TK)
  • 2 Kiwis
  • 1/2 Limette
  • 200g Erdbeeren
  • 1/2 Avocado (oder eine kleine ganze)
  • großes Stück Ingwer

Gewürze

  • Zimt
  • gemahlene Kurkuma
  • Kakaopulver (natürlich ohne Zucker!)
  • Cayennepfeffer

Sonstiges

  • 500ml Kokoswasser (eher mehr)
  • 250g Kokosmilch (ich hab aber die ganze Dose – 400g – reingeschüttet!)
  • 6 EL Joghurt
  • 1 Beutel Kamilletee
  • 2 EL Leinsamen
  • 3 EL Haferflocken
  • 10 Blätter Minze
  • 1 EL Cashewkerne oder -mus

Zusätzlich brauchst Du bei den meisten Rezepten für Smoothies noch Wasser. Ich habe meistens eher etwas mehr Wasser dazugetan, sonst war es mir zu fest.

 

Alles in allem: ich werde das diesen Sommer sicher nochmal machen. Es war lecker und hat mir gut getan. Und in dem Buch „Detox Smoothies“ sind natürlich noch viel mehr einfache und grüne Smoothierezepte. Ich werde in den nächsten Wochen sicherlich noch mehr von den gesunden Smoothierezepten.

Der Sommer ist ja noch lang, probier Du es doch auch mal aus!

Angelika

 

 

*Dieser Blog enthält Affiliate Links zu Amazon. Das bedeutet, wenn Du auf den Link klickst und Dir z.B. das Buch bestellt, dann erhalte ich eine kleine Vermittlungsprovision. Davon kaufe ich mir dann z.B. Mandelmus!

3 Gedanken zu “3 Tage Smoothie-Detox zuhause – wie ich’s fand

  1. Hallo Angelika, dein Beitrag hat mich sehr interessiert, weil ich mich viel mit Zucker beschäftige. In Smoothies ist ja eigentlich sehr viel Zucker enthalten, außer sie sind selbstgemacht. Ich finde es klasse, dass du die drei Tage durchgehalten hast. Aber beim Süßkartoffel-Smoothie hat es mich dann doch geschüttelt ;-)) LIebe Grüße
    Julia von http://www.zuckermagazin.de

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    1. Hallo Julia,
      ja, bei Smoothies muss man echt aufpassen, dass nicht zuviel Obst drin ist. Sonst beginnt schön die Blutzuckerachterbahn! Und der Süßkartoffelsmoothie ist gar nicht so schlimm! Das ist auch nicht anders als Karotte, finde ich.
      Angelika

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