Die Sucht sitzt tief, immer noch

Letzte Woche war ich krank. So richtig krank. Ich lag 3 Tage mit hohem Fieber im Bett und danach nochmal 2 Tage im Bett, weil ich noch schwach und um mich zu erholen.

Und an einem der Tage wollte mein Mann was einkaufen gehen und fragte mich, ob er mir was mitbringen sollte, z.B. Blumen oder eine Zeitschrift.

Und das erste was mir in den Kopf schoss war: ich will Schokolade. Am liebsten Ritter Sport Joghurt oder Kinderschokolade.

Ich hab mich sehr erschrocken. Ich bin doch inzwischen fast ein Jahr zuckerfrei! Erschreckend, wie tief der Gedanke an Schokolade noch in mir sitzt. Wie ich den Gedanken an „Belohnung“ und „mir was Gutes tun“ in einem schwachen Moment immer noch mit Schokolade verbinde.

Aber im Gegensatz zu früher habe ich es geschafft, nicht nach der Schokolade zu fragen. Nicht, weil mir das peinlich wäre. Es hatte auch nichts mit Disziplin zu tun. Sondern mir war sofort klar: ich will die wirklich nicht essen! Ich habe nur immer noch das Muster in mir drin.

Letztendlich ja auch kein Wunder, ich habe mich einige Jahrzehnte lang in dieses Muster eingegraben. Sich selbst aus so einem Loch wieder rauszuholen, das geht nicht an einem Tag. Aber ich weiß jetzt: ich bin auf dem richtigen Weg. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich früher, mit Zucker, viel länger und vor allem viel öfter krank war.

Und ich weiß auch: meine Kraft kommt nicht aus Schokolade. Im Gegenteil. Ohne Zucker bin ich so viel ausgeglichener, habe bessere Laune, sehe klarer und bin stärker.

Also, Holzauge sei wachsam: die zuckerfreie Reise geht weiter. Die ersten Klippen sind umschifft. Ich bin gewappnet für die rauhe See:

#fürimmerzuckerfrei

Blumen statt Schokolade

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