Meine Tips, wie ich raus aus der Blutzuckerachterbahn komme

Heute bin ich schon seit 112 Tagen zuckerfrei! Und ja, sogar ich lange noch in der Blutzuckerachterbahn, obwohl ich gar keinen Zucker mehr esse. Ich erzähle Dir jetzt, wie ich dann raus aus der Blutzuckerachterbahn komme.

Zunächst mal: wie komme ich überhaupt rein? Früher war das ganz klar mit Zucker. Wenn ich Zucker oder irgendwas anderes Süßes gegessen habe, z.B. ein Honigbrot, dann ging es mir früher erstmal prächtig. Aber während das verdaut wird, fängt der Körper ja an, total viel Insulin zu produzieren, damit der Zucker abgebaut werden kann. Und das ist soviel Insulin, dass (auch wenn das Honigbrot schon abgebaut ist) das Insulin immer noch da ist und dann der Körper merkt – ups, jetzt ist da soviel Insulin, mein Blutzucker geht in den Keller, jetzt brauch ich SOFORT was zu essen. Meistens habe ich dann wieder was Süßes gegessen und so ging es dann immer schön auf und ab. Blutzuckerachterbahn eben. (die korrekte ernährungswissenschaftliche Erklärung ist wahrscheinlich noch viel komplexer, aber ich erkläre mir das so).

Und Du fragst Dich jetzt vielleicht, wenn ich schon über 3 Monate zuckerfrei lebe, warum komme ich dann immer mal wieder in die Blutzuckerachterbahn? Nunja, der Blutzucker wird ja nicht nur von Zucker oder Honig beeinflusst. Ich merke schon, dass es losgeht, wenn ich eine große Portion süßes Obst esse (deshalb esse ich eher zuckerarmes Obst). Oder wenn ich Kaffee trinke. Denn Kaffee beeinflusst auch den Blutzucker! Oder wenn ich etwas mit viel Weizen esse, z.B. eine dünn belegte Pizza.

Aber das Gute an meiner zuckerfreien Ernährung ist, dass ich jetzt die Blutzuckerachterbahn viel bewusster erlebe. Sie ist nicht so krass und intensiv. Ich muss nicht SOFORT HIER UND JETZT SCHOKOLADE essen, sondern ich kann noch einen klaren Gedanken fassen. Ich kann mir überlegen, was ich mache, damit ich raus aus der Blutzuckerachterbahn komme.

Inzwischen weiß ich auch, was mir in so einem Momemt gut tut. Und ich möchte gerne meine Strategien mit Dir teilen.

raus aus der Blutzuckerachterbahn

Fett hilft. Ja, es kommt vor, dass ich dann einfach einen Löffel Kokosöl oder Mandelmus esse. Das klingt seltsam, aber zumindest ist dann was im Mund und ich gebe mir selbst das Signal: Du wirst NICHT verhungern! Alles ist gut!

Wenn ich eine da habe, dann esse ich in so einem Moment auch gerne eine reife Avocado. Aber man weiß ja, wie das so ist mit Avocados: wenn man eine braucht ist sie entweder steinhart oder vermatscht. Aber mit viel Glück ist sie gerade richtig und dann ist sie ein wunderbares Lebensmittel, um meinen Blutzucker wieder zu stabilisieren.

Eiweiß hilft. Ich hab eigentlich immer Käse im Kühlschrank. Also esse ich einfach ein Stück Käse. Ich esse auch gerne Mozzarella mit ein bißchen Tomate. Und viel Öl. Das macht mich satt und holt mich raus aus der Blutzuckerachterbahn.

Meine kurzfristigen Lösungen, um raus aus der Blutzuckerachterbahn zu kommen, sind also Fett und Eiweiß. Neben Kokosöl, Mandelmus und Käse sind das vor allem auch Nüsse. Die sind besonders praktisch, weil ich die auch gut mitnehmen kann. Wenn ich zuhause in die Blutzuckerachterbahn gerate, dann esse ich meistens Käse. Als zuckerfreien Snack für unterwegs habe ich fast immer Nüsse dabei oder diese Alternativen hier.

Am besten ist es natürlich, gar nicht erst in die Blutzuckerachterbahn hineinzugeraten. Aber das ist gar nicht so einfach, insofern ist es ganz gut, ein paar Lebensmittel parat zu haben, um eine kurzfristige Lösung zu haben.

Langfristig glaube ich kommt man aus der Dauerschleife nur heraus, wenn man den Zucker (inkl. Honig, Kokosblütenzucker, Süßstoffe etc.) weglässt. Zumindest ist es bei mir so, dass ich mich einfach so viel besser fühle.

Und jetzt bin ich gespannt: wie schaffst Du es, raus aus der Blutzuckerachterbahn zu kommen? Was isst Du in so einem Fall? Erzähl doch mal im Kommentar!

Angelika

 

P.S.: In ganz schlimmen Fällen der Blutzuckerachterbahn ess ich auch mal ein Stück 100% Schokolade!

 

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